Samstag, 16. Februar 2019

Was gibt es neues?


Schadensrechtsänderungsgesetz

Text 1 von Lutz Lange:
  • Problematik Umsatzsteuer
  • Anspruch auf Schmerzensgeld
  • Rechtsstellung von Kindern
  • "Höhere Gewalt"
  • Insassenhaftung inkl. Schmerzensgeld
  • Haftungsrechtliche Gleichstellung von Kfz-Anhängern
Text 2 von Ulrich Dilchert und Ingo Jagels:
  • Reparatur in einer Fachwerkstatt
  • Eigenreparatur und Zukauf von Ersatzteilen
  • Ersatzbeschaffung
  • Verzicht auf Reparatur und Ersatzbeschaffung
  • Andere Arten der Wiederherstellung

Verkehrssicherheit - Busse richtig überholen

Quelle: DAC
99 Prozent der Autofahrer wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, wenn neben oder vor ihnen ein Linien- oder Schulbus mit eingeschaltetem Warnblinker fährt. Sie ignorieren die seit dem 1. Juli 1998 geltenden Vorschriften und überholen einfach. Wie ein gemeinsamer Test des ADAC und der Polizei ergab, würde ein Drittel der Fahrer bei Geschwindigkeitsmessungen an Bushaltestellen die Fahrerlaubnis verlieren und zwei Drittel Punkte in Flensburg kassieren oder saftige Bußgelder bezahlen.

Selbst ein neben einer Haltestelle geparktes Polizeiauto hielt die Autofahrer im Test nicht davon ab, mit bis zu 70 km/h an haltenden Omnibussen vorbeizufahren. Mit diesem Verhalten bringen sie den Gegenverkehr und die Wartenden an der Bushaltestellen, vor allem Kinder, in Gefahr. Linienbusse, die den Warnblinker eingeschaltet haben, dürfen sowohl inner- als auch außerorts nur im Schritttempo überholt werden.

Autopflege - Fachmännische Frühjahrskur

Quelle: TÜV Rheinland Berlin-Brandenburg
Nach einer harten Wintersaison mit aggressivem Gemisch aus Streusalz und Dreck auf den Straßen raten die Experten des TÜV Rheinland Berlin Brandenburg zu einer gründlichen Frühjahrskur fürs geschundene Autoblech. Dazu zählt neben einer gründlichen Rundumwäsche auch die Kontrolle von Unterbodenschutz und Schläuchen im Motorraum. Eine Fachwerkstatt sollte die Bremsanlage prüfen, denn Wasser und Salz setzen auch ihr zu. Darüber empfiehlt sich:
  • Die Entwässerungslöcher in Türen und Karosserie kontrollieren. Laub und Schmutz aus den Dränagen entfernen.
  • Falls sich Feuchtigkeit zwischen Gummimatten und Teppichboden gesammelt hat, die Matten entfernen und den Wagenboden einige Tage trocknen lassen. Ansonsten besteht Korrosionsgefahr. Kleine Roststellen sofort behandeln. "Rostpunkte" nagen sich schnell durch das Blech.
  • In den Wintertagen hat sich durch die Ausdünstungen der Kunststoffe auch bei Nichtraucherfahrzeugen ein schmieriger Belag auf der Innenseite der Windschutzscheibe abgesetzt. Fettlösende Haushaltsreiniger sorgen für einen klaren Blick.
  • Auch die Scheibenwischer mussten während der Eiszeit Schwerstarbeit leisten. Bleiben Schlieren oder ungewischte Streifen zurück, Wischerblätter austauschen.
  • Ein Ölwechsel ist nach der kalten Jahreszeit empfehlenswert. Wurde Ein- bereichsöl mit Winterspezifikation verwendet, ist der Austausch notwendig.
  • Durch das Kondenswasser werden Scheinwerfer schnell blind. In diesem Fall hilft nur der Austausch. Gleiches gilt, wenn das Scheinwerferglas durch Split beschädigt wurde.
  • Liegt die Profiltiefe der Winterreifen unter vier Millimeter, lohnt sich die Ein- lagerung für die nächste Saison nicht mehr. Ansonsten kann der Pneu nach einer Sichtkontrolle an einen kühlen und dunklen Ort gelagert werden. Wer die Reifen im Keller oder in der Garage aufbewahrt, sollte sie auf einem Lattenrost oder einer Palette stapeln. Besser ist jedoch eine Wandhalterung oder ein "Felgenbaum" aus dem Zubehörhandel, der optimale Belüftung auch zwischen den Reifenflanken sicherstellt.
  • Für die Mindestprofiltiefe der Sommerreifen schreibt der Gesetzgeber 1,6 Millimeter auf der gesamten Lauffläche vor. Hier genügt schon ein kritischer Blick, denn die Reifenhersteller bauen Profiltiefenanzeiger gleich mit in die Lauffläche ein. Werden die sogenannten Tread Wear Indicator (TWI) im Profilbild sichtbar, hat der Reifen die Mindestprofiltiefe erreicht. Wo am Reifenumfang diese Verschleißanzeiger positioniert sind, zeigt die Aufschrift TWI auf der Reifenflanke.
  • Erhöhte Vorsicht ist beim Start mit neuen Sommerreifen angebracht. Sie erreichen ihre optimale Bodenhaftung erst nach einigen 100 Kilometern. Trennmittel und Öle, die aus der Reifenherstellung stammen, müssen zunächst abgefahren werden.